CIDR in TCP/IPv4

Posted on Mai 25, 2010
Filed Under Prüfungstipps, Serien

Im letzten Teil zu TCP/IPv4 geht es um:

CIDR (Classless Interdomain Routing).

Mit Adressklassen wird heute nicht mehr gearbeitet, vielmehr klassenlos. Dies ist CIDR. CIDR ist eine Mischung aus Subnetting und Supernetting. Allerdings gelten folgende Ergänzungen: Das was beim Subnetting nicht möglich ist, nämlich die Verwendung einer Subnetzmaske 255.255.255.255 ist in CIDR per Definition möglich. Die Subnetzmaske 255.255.255.255 definiert ein Netzwerk in der Größe 1 Host. Im Gegensatz zum Supernetting wird der zusammengefasste Bereich als ein einziges Netzwerk betrachtet, so dass nur die erste und letzte Adresse des Bereichs nicht für die Adressierung von Hosts verwendet werden kann. Und dann funktioniert unter CIDR auch das, was in unserem letzten Beispiel vom Supernetting den Umstieg auf das nächst größere Netzwerk notwendig gemacht hat.

Wenn CIDR angewendet wird, dann wird die Subnetzmaske oft auch in der CIDR-Notation dargestellt. Die Subnetzmaske 255.255.255.0 lautet in der CIDR-Notation /24. Der Wert hinter dem Schrägstrich gibt dabei die Anzahl der Netzwerkbits an. Um auf die Anzahl der Hostbits zu kommen, muss nun lediglich die Anzahl der Netzwerkbits von der Gesamtanzahl der möglichen Bits (32) subtrahiert werden.

Beispiel:

192.168.31.0

255.255.255.0

wird in der CIDR-Notation zu

192.168.31.0 /24

Bis dahin.

Rüdiger und Mario

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