Auf los geht es los – Die Serie zu den Windows Deployment Services
Posted on November 27, 2009
Filed Under Serien, Tipps-und-Tricks
Wie ich ja bereits berichtet habe, haben sich vor allem Frank und ich in den letzten Wochen mit den Windows Deployment Services in Windows Server 2008 beschäftigt. Wir haben uns dazu entschlossen eine kleine Serie zu starten, in der wir diese näher beleuchten. Heute starten wir mit einem kleinen Interview, dass ich mit Frank geführt habe…
Hallo Frank, Du hast dich ja in den letzten Wochen intensiv mit den Windows Deployment Services (WDS) beschäftigt. Was macht dir so viel Spaß bei dem Thema?
Hallo Mario. Ich bin auf das Thema gestoßen weil ich für die Vorbereitungen zum MCITP häufig neue Testsysteme installiert habe und irgendwann eine automatische Lösung haben wollte. Mit den WDS konnte ich mich direkt anfreunden und fand es spannend die vielfältigen Möglichkeiten zu entdecken. Wenn eine Unbeaufsichtigte Installation erst einmal fertig konfiguriert ist, entsteht für die Verteilung quasi keine Arbeit mehr.
Die WDS sind ja der Nachfolger der Remote Installation Services (RIS), die eher ein Schattendasein führten und als Fragen in den Prüfungen zum MCSE oder MCSA auftauchten. Glaubst Du die WDS erwartet ein ähnliches Schicksal?
Nein, mit dem neuen WIM-Imageformat das mit Vista eingeführt wurde, ist die Verwaltung, Wartung und Verteilung von Betriebssystemen wesentlich einfacher und flexibler geworden. Ich kann auf ganz einfacher Art und Weise z.B. ein Skript in ein Serverimage integrieren das nach der Installation automatisch ausführen, damit ist mein Testsystem auch schon richtig konfiguriert.
Mit dem Server 2008 R2 sei nur an das Stichwort VHD erinnert.
Mit der R2 Variante des Server 2008 ist es auch möglich VHD-Dateien über WDS zu verteilen. Mit RIS waren die Möglichkeiten doch viel beschränkter.
Außerdem lassen sich die „alten“ RIS-Abbilder auch auf WDS migrieren.
Was ist eigentlich alles nötig, um so eine WDS Umgebung aufzubauen?
Nicht besonders viel, wenn man eine einfache Verteilung eines Server 2008 umsetzen will:
- 1. Einen Computer auf dem zwei Virtuelle Maschinen gleichzeitig laufen
- 2. Eine Server 2008 Evaluierungskopie
- 3. Das kostenlose WAIK von Microsoft
Kannst Du mal Beispiele geben, wie Du WDS einsetzen würdest?
Das hängt natürlich auch von den jeweiligen Anforderungen ab. Die typischen Anwendungsszenarien sind die automatische Installation von Testsystemen (Server und Client) oder aber die Bereitstellung großer Mengen von Clientsystemen in Unternehmen.
Was geht denn nicht mit WDS?
Die automatische Anpassung von Antwortdateien, das ist dafür im MDT (Microsoft Deployment Toolkit) möglich. Das ist aber ein neues Kapitel für das Thema Bereitstellung.
Frank, vielen Dank für dieses kleine Interview.
Gerne Mario
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